Inzwischen ist die Menge an Händlern, die sich bei Amazon tummeln und ihre Waren an den Mann bringen wollen, beinahe unüberschaubar. Und je mehr dort los ist, je größer die Konkurrenz, desto wichtiger wird es, sich von den Mitbewerbern abzusetzen. Man kann Geld in Werbung investieren, die eigenen Produkte attraktiv platzieren oder man muss daran arbeiten, dass die eigenen Produkte ganz natürlich gut platziert sind und attraktiv ausehen. Ein sehr wirkungsvolles un beliebtes Mittel sind die Kundenbewertungen. Denn hat ein Artikel erst einmal ein Profil mit 5 goldenen Sternen bei der Bewertung, erscheint er in den Augen potenzieller Käufer gleich viel attraktiver, wird öfter angeklickt, landet öfter im Warenkorb und wird dann auch öfter gekauft. Aber woher nehmen wenn nicht stehlen, denn an Kundenbewertungen kommt man nicht so einfach.

Kundenbewertungen kaufen: Ist nicht ok, aber es gibt andere Wege

Kundenbewertungen einfach gegen Geld zu kaufen ist nicht in Ordnung. Dann handelt es sich auch nicht mehr um Kundenbewertungen, sondern um Werbung - und die muss auch entsprechend kenntlich gemacht werden. Und vor allem ist es nicht konform mit den Richtlinien z.B. von Amazon. Amazon wird Kundenbewertungen, die auf diesem Wege entstanden sind wieder entfernen und im schlimmsten Fall auch den dahinter steckenden Händler abmahnen oder ganz au dem Verkehr ziehen.

Aber es gibt eine andere Möglichkeit: Man kann willigen Testern ein kostenloses Exemplar eines Produktes überlassen und diese dann um eine Rezension bitten. Das ist sowohl vor dem Gesetz unproblematisch aus auch von Amazon gebilligt. Solange der Wertvorteil des Testers bei diesem kostenloses Testexemplar bleibt, ist alles bestens - nur muss er das auch in der Kundenbewertung kenntlich machen, damit andere potenzielle Kunden seine Einschätzung auch in diesem Licht sehen können. Denn dass ein kostenloses Testexemplar vielleicht doch einen positiven Effekt auf die Laune des Testers haben kann, das liegt auf der Hand.