Amazon hat in dieser Woche in den USA einen weiteren Schritt eingeleitet, um sein Rezensionssystem wieder glaubhafter zu machen. Problem insbesondere in den USA ist, dass dort inzwischen täglich zehntausende von Rezensionen entstehen, nachdem die Kunden ein kostenloses oder preisreduziertes Exemplar erhalten haben und dieses dann gerne rezensieren. Knackpunkt ist dabei: Sie haben das Produkt mit der eindeutigen Intention seitens der Firma erhalten, damit dazu eine Rezension verfasst wird. Bis vor kurzem war das von Amazon erlaubt und auch selbst mit seinem Vine-Club gefördert. Nun wendet man sich dagegen, weil das ganze wohl tatsächlich etwas aus dem Ruder gelaufen ist: Große Seller auf Amazon liefern sich wahre Rezensions-Schlachten, wenn Produkte gegeneinander antreten. 

Was heisst das Review Club Verbot für uns?

Erstmal nichts, denn diese Regelung gilt nur für die USA. Amazon wird diese Regelung vermutlich früher oder später auch auf andere Länder übertragen, aber das ist aktuell auch nicht sicher. Es gibt einige Regelungen, die Amazon in der Vergangenheit nur in den USA angewandt hat und in keinem der anderen Länder.

Jetzt loslegen und keine Zeit verlieren

Im Gegenteil: Jetzt sollte man als Seller auf Amazon erst richtig loslegen. Denn was aktuell erlaubt und sehr nützlich ist und dann doch vielleicht bald verboten - da sollte man noch schnell das beste für sich rausholen. Denn das böse Erwachen kann kommen, wenn auch hierzulande ein entsprechendes Verbot kommt. Denn dann lachen alle, die bis dahin ihre Produkte mit entsprechenden Kampagnen in eine gute Position gehoben haben. Wer dann noch Produkte mit Rezensionen pushen will, wird es schwer haben, an den "Dickschiffen" am Markt vorbeizukommen. Daher raten wir, möglichst zeitnah für alle relevanten Produkte eine Rezensionskampagne zu starten. Am besten mit der Flatrate von Testberichte.reviews